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Anforderungen an optisch farbverändernde Pigmente für Automobillacke.

Optische farbverändernde Pigmentefür Automobillackeist eine Art mehrschichtiges, blattförmiges Pigment, das bei Änderungen des Beobachtungswinkels/Lichtquellenwinkels deutliche Farbübergänge erfährt. Der Kern besteht aus einem abwechselnden Stapel von Strukturen mit hohem/niedrigem Brechungsindex (z. B. TiO₂/SiO₂/TiO₂), und die Schichtdicke muss innerhalb einer Nanometertoleranz kontrolliert werden, um Farbkonsistenz sicherzustellen.


1. Strukturtyp

Medientyp (DOVP): Vollständige Medienschicht (z. B. SiO₂ + TiO₂), transparent, geeignet für helle Substrate, mit leuchtenden Farben und guter Wetterbeständigkeit.

Reflektierender Metalltyp: Metallkern (Al/Cr/Ag) + Medienschicht, undurchsichtig, mit höherer Farbsättigung.

Partikelgröße: Üblicherweise 10–50 μm; Die feine Partikelgröße (<15 μm) ist empfindlich, während die grobe Partikelgröße (25–50 μm) einen starken Glanz aufweist.

Dicke: Einzelblech ca. 1 µm, geeignet für dünne Beschichtungssysteme für Automobile.


2. Optische Leistungsanforderungen (Kern)

Chromatischer Veränderungseffekt (Goniochromie)

Mehrwinkel-Farbdifferenzwert: ΔE ≥ 15 (15° → 110°), signifikanter Zweifarben-/Mehrfarbenübergang (z. B. Grün → Lila, Gold → Blau).

Messstandards: ASTM E2539 (Interferenztyp), ASTM E2194 (Metalltyp); Messwinkel: r15as15°, r15as45°, r15as110°.


Farbkonsistenz

Chargenfarbunterschied: ΔE ≤ 2,0; Gleichmäßigkeit der Partikelgrößenverteilung innerhalb derselben Charge: ≥ 99 % (ISO 13320).


Glanz und Klarheit

Hoher Glanz (20° ≥ 90 GU), hohe Lebendigkeit (DOI ≥ 85); Orientierungsgrad **≥ 95 % (ASTM D5767)**, keine Streifen/Bereifung.


3. Anwendungs- und Kompatibilitätsanforderungen

Systemanpassung

Allgemein für lösemittelbasierte / wasserbasierte / Pulverlacke; Bei wasserbasierten Systemen ist eine Oberflächenmodifizierung (z. B. eine SiO₂-Beschichtung) erforderlich, um die Freisetzung und Ausflockung von Wasserstoffgas zu verhindern.

Kompatibel mit Polyurethan-/Acryl-/Epoxidharzen; Empfohlene Aushärtungsbedingungen: 120–160℃/20–30 Minuten.


Dosierung:

Gesamtfeststoffgehalt: 1–5 %; 1–2,5 % für normale Wirkung, 2,5–5 % für hohe Farbintensität.


Bauanforderungen

Sprühviskosität: 18–25 Sekunden (für 4 Tassen Beschichtung); Schichtdicke: Klarlack 30–50 μm + Pigmentlack 20–30 μm.

Kompatibilität mit elektrostatischem Sprühen: Widerstand 10⁶–10⁹ Ω·cm, Pulverabscheidungsrate ≥ 85 %.


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